Schweden: PKK- Anschlag auf die UETD

Die UETD (Union Türkisch-Europäische Demokraten) in Göteborg wird seit ihrer Gründung von PKK-Anhängern in der Gemeinde terrorisiert. Die UETD-Vertretung wurde gemeinsam mit einem Mardin-Verein gegründet. Mardin ist eine osttürkische Provinz, in der mehrheitlich kurdischstämmige Menschen leben und die die PKK als kurdische Hochburg für sich beansprucht.

Harun Uzel, der UETD-Vorsitzende in Göteborg, erklärt, dass sie bereits vor zwei Monaten eröffnen wollten. Allerdings besetzen 150 PKK-Anhänger die Gemeindeverwaltung von Kungun, wo sich die UETD befindet. Am Eröffnungstag bekam die Polizei die Information, dass 2.000 PKK-Anhänger das Büro stürmen wollen. Die Beamten empfahlen den Verantwortlichen die Eröffnung zu verschieben, um niemanden in Gefahr zu bringen. Und: ”Letzten Monat haben wir entschieden in andere Räume umzuziehen, um unsere Mitmenschen aus Mardin nicht in Schwierigkeiten zu bringen. Wir haben der Steuerbehörde unsere neue Adresse mitgeteilt. Trotzdem haben die Täter das Büro angegriffen, weil sie dachten, dass wir es nutzen und es mit hässlichen Propagandasprüchen beschmiert.”

Man würde Opfer von Anschlägen, weil man die Türkei und die Menschen in der Türkei liebt, so Uzel und: ”Aber egal, wie oft man uns angreift, wir werden weiter machen. Was mich traurig macht ist, dass wir in Schweden, ein Land wo die Menschenrechte und Demokratie so stark entwickelt ist, angegriffen und angefeindet werden. Und niemand sagt etwas. Wenn man die Arbeiten eines schwedisches Vereins in der Türkei so blockieren würde, würde die ganze Welt aufstehen.”

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