Berlin Attentäter in Italien erschossen

Der Attentäter, der am Montagabend mit einem LKW in den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gefahren und 12 Menschen getötet hat, soll in Italien erschossen worden sein.

Laut italienischen Medien reiste Anis Amir von Chambéry in Frankreich nach Turin in Italien und von dort aus weiter nach Mailand, wo er gegen 1.00 Uhr in der Nacht ankam. Zwei Stunden später geriet er in eine Personenkontrolle am Bahnhof und konnte sich laut der Polizei nicht ausweisen.

Amir soll ohne zu zögern auf zwei Polizisten geschossen haben. Sie schossen zurück und trafen den mutmasslichen Attentäter von Berlin tödlich. Bei der Waffe, die Amir benutzte, soll es sich um die gleiche handeln, mit der auch der polnische LKW-Fahrer erschossen wurde. Der Attentäter soll anhand von Fingerabdrücken identifiziert worden, die ihm 2011 abgenommen wurden. Damals wurde er wegen Brandstiftung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

Berlins Innensenator Andreas Geisel hat erklärt, dass nach dem Tod Amirs die Ermittlungen zum Anschlag unvermindert weitergehen.

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